STUVA - Sanierung und Aufstockung eines Bürogebäudes

Die STUVA e.V. (Studiengesellschaft für Tunnel und Verkehrsanlagen) ist eine international tätige wissenschaftliche Forschungseinrichtung. Sie besteht aus den drei Bereichen Tunnelbau und Bautechnik, Verkehr und Umwelt sowie Brandschutz und Sicherheit, die in einer Liegenschaft untergebracht sind. Neben den drei Versuchshallen unterschiedlichen Baujahrs befindet sich direkt anschließend das in den 1970er Jahren errichtete, zweigeschossige Bürogebäude mit einer Bruttogeschossfläche von rund 750 m². Ohne Barrierefreiheit und mit alten Sanitäranlagen, schlechtem Schall- und Wärmeschutz war der Bürobau „in die Jahre gekommen“. Auch aufgrund der bestehenden gestalterischen Mängel und der vorherrschenden, nicht mehr zeitgemäßen Innen- und Außenwirkung entsprach das Gebäude nicht den Ansprüchen an moderne und zeitgemäße Bürogebäude.

Bauherr
Studiengesellschaft für Tunnel und Verkehrsanlagen STUVA e. V.
Architekt
BauWerkStadt Architekten
Projektpartner
5b Bau- und Projektmanagement
Auszeichnungen
Wettbewerb Zuschlag
Nutzer
Studiengesellschaft für unterirdische Verkehrsanlagen STUVA e. V.
Leistungsphasen
6 - 8
Standort
Mathias-Brüggen-Straße 41 - Köln
Größe
1.961m² NF
Fertigstellung
2020
Bilder
Constantin Meyer
Projektnummer
280

Nach eingehenden Voruntersuchungen, Analysen und statischen Berechnungen wurde klar, dass weder die Revitalisierung noch der Abriss und Neubau aufgrund der Kosten-/Nutzenbetrachtung eine adäquate Lösung darstellten. So wurde die Idee entwickelt, einen Teilbereich der Halle 3 abzubrechen und an dieser Stelle einen viergeschossigen Neubau mit ca. 1000 m² Nutzfläche zu platzieren. Dies geschah nicht zuletzt vor dem Hintergrund, keinen teuren und aufwändigen Umzug organisieren zu müssen und während der Bauzeit in der Nähe der Versuchseinrichtungen weitgehend ungestört weiterarbeiten zu können.

Der Neubau ist so konzipiert, dass zum einen alle heutigen Anforderungen der STUVA e.V. an ein Bürogebäude mit eigenem Konferenzbereich erfüllt werden können und zum anderen aber auch ein barrierefreier Zugang zum Neu- und Altbau möglich ist (bei möglicher gemeinsamer Nutzung beider Gebäudeteile). Nach Fertigstellung des Neubaus und vollzogenem Umzug wurde der Altbau renoviert, mit einer neuen Fassade, Fenstern und Haustechnik ausgestattet, sodass sich zusätzliche vermietbare Flächen in einem repräsentativen Umfeld ergeben haben.